Einsatzbereiche

Früher war alles besser und einfacher. Man ging zum Klettern und hatte ein Paar Kletterschuhe, weil man sich oft auch kein zweites Paar leisten konnte. Heute geht man Bouldern am Fels und in der Halle. Man ist ein Routen-Spezialist beim Sportklettern oder ein Alpinist der alten Schule. Vielleicht ist man aber auch ein leidenschaftlicher Alpinsportkletterer oder gar ein Deepwater Solo Kletterer. Im schlimmsten Fall macht man alles ein bisschen und braucht auch dem entsprechend eine Menge Ausrüstung. So oder so leisten sich die meisten Kletterer mehrere Kletterschuhe. Weil ein einziges Paar den hohen Anforderungen der jeweiligen Disziplinen nicht mehr entsprechen kann. Das Ganze wirkt natürlich etwas übertrieben, aber beim Blick in andere Sportarten erkennt man schnell, dass dieses Arsenal an unterschiedlichen Schuhen normal ist. Beispiel aus der Leichtathletik: ein Sprint Spike ist nun mal anders aufgebaut, wie ein Hochsprung Spike. Auch die MTB Randschuhe unterscheiden sich ganz deutlich von den Rennradschuhen. Je spezialisierter man ist, desto wichtiger wird spezielle Ausrüstung – das gilt auch beim Klettern. Natürlich kann man auch mit einem Paar Kletterschuhe überall angreifen, oft geht das jedoch auf Kosten von kleineren Abstrichen. Man kann von einer Regel sprechen: je schwerer und vielseitiger man klettert, desto mehr unterschiedliche Kletterschuhe benötigt man. Wir haben bei uns einmal die folgenden, unterschiedlichen Einsatzbereiche erläutert: